28.03.25
Einen Tag vor Kriegsende, am 7. Mai 1945, wurde die Anstalt Großschweidnitz evakuiert. Wir erzählen die Geschichte der Evakuierten und erinnern an die Vermissten und Toten.
27.03.25

Ab dem morgigen Freitag, 28. März 2025, präsentiert das smac – Staatliches Museum für Archäologie Chemnitz – in seinem Foyer die Ausstellung »Aus Schutt und Asche – Archäologische Funde aus Sachsen 1933-1945«. Anlass ist der 80. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs. Zu sehen sind archäologische Funde sowie Dokumente aus der Zeit der NS-Diktatur 1933-1945. Die Objekte stammen aus Kriegsschutt im Stadtgebiet von Dresden und Chemnitz (Johannisvorstadt), aber auch von Orten der Zwangsarbeit sowie aus Konzentrations- und Kriegsgefangenenlagern. An der Podiumsdiskussion am 8. Mai wird auch Stiftungsgeschäftsführer Dr. Markus Pieper teilnehmen.
27.03.25
Die sächsische Landesarbeitsgemeinschaft Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus (sLAG) hat am 27. März 2025 eine Pressemeldung anlässlich des Entwurfs des Doppelhaushaltes der Sächsischen Landesregierung für 2025 und 2026 veröffentlicht und geht dabei auf die beabsichtigten Einsparungen und Reduzierungen in der Erinnerungs- und Gedenkstättenarbeit ein.
20.03.25
Führende Vertreter des Tschechoslowakischen Legionärsverbands, der auf tschechoslowakische Freiwilligenverbände im Ersten Weltkrieg zurückgeht, haben die Gedenkstätte Münchner Platz Dresden besucht. Mit militärischem Zeremoniell erinnerten sie insbesondere an die tschechischen Opfer, die während des Nationalsozialismus aufgrund ihres Widerstandes gegen die deutsche Besatzungsherrschaft am Münchner Platz hingerichtet wurden. Unter den Hingerichteten waren auch frühere Legionäre des Ersten Weltkriegs.
18.03.25
Eine der zentralen Aufgaben der Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain ist die Bildungsarbeit zum Thema NS-Kriegsgefangenenschaft mit Schulklassen außerhalb der gewohnen Klassenräume. Neben kürzeren Besuchen mit Führungen und Workshops in der Gedenkstätte besteht auch das Angebot für langfristigere Projekte, bei welchen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gedenkstätte über mehrere Sitzungen hinweg mit Schülerinnen und Schülern zu einem konkreten Thema vertiefend arbeiten.
17.03.25
Vom 23. bis 29. Januar fand die jährliche Jugendbegegnung des Deutschen Bundestages anlässlich des Tages des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus statt. In diesem Jahr stand der 80. Jahrestag der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz im Januar 1945 im Fokus. Rund 75 Jugendliche und junge Erwachsene aus Deutschland, Polen, Frankreich, Ungarn und Tschechien nahmen an der Veranstaltung teil. Auch drei Freiwillige aus der Stiftung Sächsische Gedenkstätten waren dabei: Emma Bähr und Vincent Adler von der Gedenkstätte Bautzen und Caroline Gohlke vom Erinnerungsort Torgau. Hier erzählt uns Caroline von ihren Eindrücken und Erlebnissen:
11.03.25
Ab Donnerstag, den 13. März 2025 ziehen großformatige farbige Illustrationen und Zitate in den Leipziger Straßenbahnen und in ausgewählten Schaufenstern die Blicke auf sich. Dahinter steht das Projekt »Befreit in Leipzig 1945« der Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig (GfZL). Mit einer breitangelegten Plakat-Kampagne, einer dazugehörigen virtuellen Ausstellung und einem umfangreichen Veranstaltungsprogramm nimmt die Gedenkstätte das Kriegsende in Leipzig vor 80 Jahren in den Blick.
10.03.25

Im März bietet die Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig für Interessierte wieder öffentliche Führungen durch die Gedenkstätte und Rundgänge in Leipzig an. Am 14. und 15. April finden Filmvorführungen statt, am 30. April wird in die Bibliothek Schönefeld zu einer Lesung geladen.
09.03.25

Seit vielen Jahren forscht die Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“ zum Leipziger Matthäikirchhof. Dieses Areal, am westlichen Rand der Innenstadt gelegen, ist bis heute geprägt vom Gebäudekomplex der Leipziger Bezirksverwaltung für Staatssicherheit. Im Rahmen der Erarbeitung der Open-Air-Ausstellung „Von der Burg zur Stasi-Zentrale – Erinnerungen an den Matthäikirchhof“ hat die Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“ umfangreiches Material recherchiert, gesammelt, inventarisiert und dokumentiert. Der Fokus liegt auf dem Matthäikirchhof und seiner unmittelbaren Umgebung selber, der baulichen Entwicklung des Areals und besonders die der ehemaligen Leipziger Bezirksverwaltung für Staatssicherheit.
05.03.25
In vier neuen Heften der Reihe „Den Opfern ihren Namen geben“ werden die Lebensgeschichten von Menschen vorgestellt, die den Krankenmorden in Großschweidnitz und Pirna zum Opfer fielen.