02.02.12
Die Stiftung Sächsische Gedenkstätten zur Erinnerung an die Opfer politischer Gewaltherrschaft trauert um das Mitglied ihres Stiftungsrates, Herrn Siegfried Hentschel, der am 17. Januar 2012 im Alter von 85 Jahren verstorben ist.
31.01.12
Die Abgeordneten der Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Sachsen statteten während ihrer 2-tägigen Klausurtagung in Torgau auch der Gedenkstätte DIZ Torgau im Schloss Hartenfels einen Besuch ab. In einer Führung durch die ständige Ausstellung »Spuren des Unrechts« ließen sie sich mit regem Interesse über die Geschichte der Wehrmachtgefängnisse, sowjetischen Speziallager und des DDR-Strafvollzugs in Torgau informieren. Im Anschluss besuchten die Abgeordneten das Memorial am Fort Zinna.
30.01.12
Am 27. Januar 2012, dem Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus, fanden in Dresden mehrere Gedenkveranstaltungen statt, die in diesem Jahr in besonderem Maße an die Opfer der nationalsozialistischen „Euthanasie“-Morde erinnerten.
26.01.12
In zahlreichen Veranstaltungen wird auch in diesem Jahr am 27. Januar der Opfer des Nationalsozialismus gedacht. Der Sächsische Landtag widmet seine Gedenkstunde in besonderer Weise den körperlich und geistig Behinderten oder psychisch Kranken, die im Rahmen der NS-„Euthanasie“ ermordet wurden. Siegfried Reiprich, Geschäftsführer der Stiftung Sächsische Gedenkstätten, hebt in diesem Zusammenhang die besonderen Verdienste der Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein und ihres Fördervereins hervor. Beide hätten maßgeblichen Anteil daran, dass das grausame Schicksal dieser Menschen, aber auch die Verantwortlichen hierfür, nicht in Vergessenheit geraten.
25.01.12
Am 13. Januar 2012 behandelte LexiTV, das Wissensmagazin des Mitteldeutschen Rundfunks, das Thema „Kriegsgefangenschaft“. Dabei wird auch das Schicksal von Boris Kusmenko vorgestellt, der 1941 im Kriegsgefangenenlager Zeithain verstarb.
14.12.11
Am Dienstag spürten Fachleute des Fraunhofer-Instituts mehrere versteckte Mikrofone in den Zellenwänden der ehemaligen Sonderhaftanstalt der Staatssicherheit Bautzen II auf. Mit diesen neuerlichen Funden wird der oft geäußerte Verdacht vieler ehemaliger politischer Gefangener nachhaltig bestätigt, während der Haft intensiv technisch überwacht worden zu sein.
03.11.11
Zwei Wochen vor dem ersten Advent wird zum Volkstrauertag in jedem Jahr der Toten zweier Weltkriege und der Opfer der Gewaltherrschaft aller Nationen gedacht. Zugleich soll dieser Gedenktag an die Achtung der Menschenrechte erinnern. Dort, wo die Menschenrechte eingeschränkt sind, sind Unrecht, Gewalt und schließlich Krieg nicht mehr fern. Kaum ein Ort in Deutschland führt uns dies so vor Augen wie Bautzen. Die Diktaturen des 20. Jahrhunderts schufen mit den beiden Gefängnissen in der »Hauptstadt der Oberlausitz« Orte, die den eingesperrten Menschen ihre Rechte nahmen.
03.11.11
Vor 50 Jahren wurde die Mauer errichtet. Die bis dahin schon über zehn Jahre bestehende Teilung Deutschlands wurde damit mehr als symbolisch besiegelt. Das zu Stacheldraht, Zement und Minenfeldern gewordene Eingeständnis des „fortgeschrittenen“ Sozialismus ließ nicht nur die Berliner, sondern alle Deutschen voneinander entfernen. Wer versuchte, dieses trennende Bauwerk zu überwinden oder Familien und Freunde zusammenzuführen, riskierte jahrelange Haft im Stasi-Gefängnis Bautzen II. Die Berliner Mauer und die Mauern der Bautzener Gefängnisse wurden 1989 überwunden. Die Mauern in vielen Köpfen blieben oft bis heute bestehen.
02.11.11
Am 2. November 2011 wurde die „Gräberstätte am Elbhang Pirna-Sonnenstein“ unterhalb der Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein eingeweiht. In der während des Nationalsozialismus als „Euthanasie“-Anstalt genutzten ehemaligen Heilanstalt Pirna-Sonnenstein wurden in den Jahren 1940/41 mehr als 13.000 vorwiegend psychisch kranke und geistig behinderte Menschen sowie über 1000 Häftlinge aus Konzentrationslagern ermordet und anschließend verbrannt.
25.10.11
Ab sofort ist für kurze Zeit in der Gedenkstätte Bautzen die gefragte Wanderausstellung »Menschenrechte und Zivilgesellschaft in Belarus« zu sehen. Die gemeinsame Ausstellung von Libereco – Partnership for Human Rights, Amnesty International, Bund für Soziale Verteidigung, Deutsch-Belarussische Gesellschaft und Kultur Aktiv vermittelt einen Eindruck von den Repressionen, denen politisch engagierte Menschen in Weißrussland ausgesetzt sind.