27.06.23
Die aktuelle Folge des Podcasts GPS 1811 gibt einen kleinen Rückblick auf die Einweihung der Gedenkstätte Großschweidnitz am 13. Mai 2023.
20.05.23
Vor 90 Jahren, am 21. April 1933, wurden 53 Häftlinge der Sicherheitspolizeikaserne in Aue in ein Fabrikgebäude in Zschorlau im Erzgebirge gebracht. Ihre Aufgabe war es, dort ein Konzentrationslager aufzubauen, in welchem sie selbst inhaftiert bleiben sollten.
28.03.23
Mit der Reichstagsbrandverordnung vom 28. Februar 1933 schränkte das NS-Regime bereits wenige Wochen nach der Machtübernahme die Grundrechte der Bevölkerung massiv ein. Um die Herrschaft zu festigen, errichtete man sogenannte Schutzhaftlager. Diese frühen Konzentrationslager dienten vor allem der Verfolgung von politischen Gegnerinnen und Gegnern.
13.01.23
Die Hefte der Reihe „Den Opfern ihren Namen geben“ erzählen die Lebensgeschichten von Menschen die im Nationalsozialismus aufgrund von Krankheiten oder Behinderungen diskriminiert, verfolgt und ermordet wurden. Im neu erschienenen 51. Heft berichtet Marie-Christien Martin über Ksenia Sarafanowa, die im Deutschen Reich Zwangsarbeit leisten musste und 1944 in der Heil- und Pflegeanstalt Großschweidnitz starb.
10.01.23
Nur fünf Monate nach der Machtübernahme erließ die nationalsozialistische Regierung das „Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses“. Es ermöglichte die zwangsweise Unfruchtbarmachung von als „erbkrank“ geltenden Menschen.
15.12.22
Während der Weihnachtsfeiertage (24.–26. Dezember 2022) und zum Jahreswechsel (31. Dezember 2022 und 1. Januar 2023) bleibt die Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein geschlossen.
06.12.22
Zur Umsetzung unseres pädagogischen Angebotes sucht die Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein weitere Besucherreferentinnen und -referenten.
18.11.22
Am 9. November 2022 jährten sich die Novemberpogrome zum 84. Mal. In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 brannten im gesamten Deutschen Reich Synagogen, jüdische Geschäfte und andere Einrichtungen. Um den Opfern der Verfolgung und Vernichtung durch die Nationalsozialist*innen zu gedenken, nahmen die FSJlerinnen Sophia und Felicia auch dieses Jahr wieder am jährlichen Stolpersteinputzen in Dresden teil. Über zehn Stolpersteine in der Dresdner Neustadt konnten somit wieder glänzen.
18.11.22
Vom 11. bis 13. November 2022 fand in Lüneburg das Herbsttreffen des „Arbeitskreises zur Erforschung der nationalsozialistischen ´Euthanasie` und Zwangssterilisation“ statt. Unter dem Motto „Transformationen“ tauschten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über die Weiterentwicklung der Gedenkorte in Bremen, Lüneburg oder Hadamar, neue Methoden der Vermittlung sowie die Erforschung der nationalsozialistischen Krankenmorde aus.
07.11.22
Wie kam es dazu, dass sich Ärzte im Nationalsozialismus am hunderttausendfachen Mord beteiligten? Darüber informierten sich am 7. November 2022 angehende Medizinerinnen und Mediziner des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden in der Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein. Organisiert vom Institut für Geschichte der Medizin ist dieser Besuch Teil der Vorlesung „Geschichte, Theorie, Ethik der Medizin“. Der Besuch bildet den Auftakt für eine Zusammenarbeit zwischen der Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein und dem von Prof. Dr. Florian Bruns geleiteten Institut für Geschichte der Medizin.