Die Krankenmorde und die auf dem Anstaltsfriedhof beigesetzten Opfer gerieten in Vergessenheit. Erst Mitte der 1980er Jahren begannen Krankenhausmitarbeiterinnen und -mitarbeiter, sich mit der Geschichte ihres Hauses auseinanderzusetzen. 1990 konnte auf dem Anstaltsfriedhof ein Denkmal eingeweiht werden. Eine Tafel am Friedhofseingang erinnerte an die Opfer der Krankenmorde.
2007 verkaufte das Krankenhaus den Anstaltsfriedhof und die darauf befindliche Pathologie. Die Gemeinde Großschweidnitz erwarb das Gelände, mit dem Ziel, einen Gedenkort zu schaffen. Seit 2012 bemühte sich der Verein Gedenkstätte Großschweidnitz um die Schaffung einer Gedenkstätte. Das Gebäude konnte schließlich saniert und die Friedhofsanlage wiederhergestellt werden. Es entstand eine Dauerausstellung, die im Mai 2023 eröffnet werden konnte.
Die Gedenkstätte Großschweidnitz ist heute Teil der Stiftung Sächsische Gedenkstätten, innerhalb derer sie gemeinsam mit der Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein einen fachlichen Verbund bildet.
Eine Dauerausstellung informiert über die Vorgeschichte der Krankenmorde, deren Durchführung und die Nachwirkungen bis heute. Der Friedhof ist Kriegsgräberstätte und Teil der Gedenkstätte.